Sonntag, 10. Februar 2013

Kunstkonferenz, Versteigerungen und der ganz normale Clubwahnsinn

Eine aufregende Woche neigt sich ihrem Ende zu und heißt mich zurück in SecondLife willkommen. Die Highlights für mich waren diese Woche meine Parzellen Nachbarin welche ebenfalls erst vor kurzem wieder zurück nach SecondLife kam und mich gleich freundlich willkommen hieß.
Angefangen hat die Woche mit einem Besuch bei der Kulturkonferenz welche für Organisatoren, Künstler, Autoren und Kreative aller Art einmal jährlich angeboten wird.
Dort konnten alle ihre eigene Projekte, Pläne und Ausstellungen vorstellen und gegenseitig darüber austauschen. Ebenso wurden einige Aktionstage besprochen und am Ende sogar über künstlerische Anschläge philosophiert.
Kein Spaß, ein Thema drehte sich über eine Art Überaschungs-Vorlesung, welche aber neben der eigentlichen Idee gerade durch dem Charme und Witz der Teilnehmer bei der Konferenz glänzte.
Letzten Endes hat mich die Konferenz dazu verführt mir ein paar Ausstellungen, sowie eine Vernissage anzuschauen und ich muss zugeben das mich dies ziemlich schnell in seinen Bann gerissen hatte, weshalb ich in Zukunft weitere solcher SL Veranstaltungen besuchen möchte.
Gerade die Vernissage von Sina Souza konnte mein Interesse dafür besonders begeistern. Verbargen sich doch hinter bzw. in den Bildern mehr als man im ersten Blick erwartet hatte.
Da aber das Besuchen von Ausstellungen ziemlich langweilig werden kann. (vor allem wenn man niemanden kennt der/die sich dafür interessiert) entschied ich mich auch den Clubs wieder eine Chance zu geben.
So landete ich nach ein paar geschmacklichen Finten letztendlich am Mittwoch Abend auf Dream Beach Island und lernte dort Sora kennen. Welche mit ungewöhnlich ruhiger Musik und ihrer abgedrehten liebenswerten Art selbst mich zu dem Abend zum dahinschwelgen brachten.
Die Tage darauf kam ich selbstverständlich öfters mit aber muss gestehen nicht jede Musikrichtung ist was für mein Geschmack.
Ebenfalls empfand ich die Clubaktivitäten ziemlich langweilig, wirkten doch die meisten der Besucher ziemlich abwesend oder glänzten mit einer Chat-Sprache bei der selbst ich mir wie eine Kryptologin vor einem Problem vorkam.
Abschließend führte mich Barths Artikel über dessen schockierenden Vorstellungen im Kopf zu Wackelpuddings mit Penissen zu einer Versteigerungsveranstaltung auf Black Heaven.
Die Veranstaltung an sich war ziemlich gut besucht und entsprechend war die Atmosphäre auch ziemlich lustig.
An sich war die Veranstaltung schon ziemlich interessant und es hat mich köstlich amüsiert als für dem Geschichtenerzähler etwa 19000 Linden geboten wurden, während die meisten anderen eher für 600-2000 Linden weggingen.
Bei den meisten Auktionen habe ich mich letztendlich aber herausgehalten. Zwar hab ich auf einen Hund, einen ganzbaf und noch einem gut aussehenden Gentleman geboten, wurde letztendlich aber doch immer überboten wenn ich es doch gewagt hatte zu bieten. Aber seien wir ehrlich, so kurz wie ich da bin hätte ich denen wohl auch kaum viel Unterhaltung bieten können.
Es gab natürlich auch weitere Personen die meine Aufmerksamkeit weckten da diese über Rollenspiel und somit (für mich wichtig) Emote-Erfahrungen verfügten. Aber das waren leider meist nur Subs (m/w) die eher eine Mistress als eine nette Ausgehbegleitung suchten. Da wollte ich mich nicht zwischen drängen und ihnen den Spaß nicht verderben.
Und genau darum geht es bei so einer Veranstaltung. Der oder die Versteigerte hofft insgeheim zu der Art Unterhaltung zu kommen, für die er/sie sich anbietet. Ich hoffe zumindest das die Gewinner diesen das letztendlich auch bieten werden und nicht nur zur Prahlerei viel ersteigert haben.
Mir hat der Abend aber auch ohne Begleitung oder ähnliches viel Spaß bereitet. Man erlebt solche Sprüche nicht jeden Tag, außer es fehlt an Geschmack und man verkommt in Gor.

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